13. Mai 2026
Aufgewacht bin ich, weil es recht warm wurde im Bett. Die Sonne hat offensichtlich den Weg zu meinem Auto gefunden. Als ich nach der Dusche aus dem Sprinter krabbelte, saßen Angela und Ulf schon draußen in der Sonne hinter ihrem Auto und haben Wetter und Umgebung genossen.

Etwa um 9:00 starteten wir unsere Reise an diesem Tag und fuhren die Ringstraße weiter gen Westen. Nach nur wenigen Kilometern Fahrtstrecke hielten wir am Canyon Fjaðrárgljúfur an und sind dort die drei Aussichtspunkte abgelaufen bis zu dem am Wasserfall Mögárfoss.
Was für eine unglaublich beeindruckende Landschaft!
Auf dem weiteren Weg über die Ringstraße haben wir unsere Frühstückspause auf halbem Weg durch den Mýrdalssandur an einem Parkplatz eingenommen. Die Ringstraße durchquert den Mýrdalssandur auf einer Länge von 25 km. Es handelt sich um ein riesiges Gebiet, welches hauptsächlich aus Sand und Gestein besteht, welches vom Gletscherabfluss zurückbleibt. Wie riesig muss der Gletscher früher mal gewesen sein, wenn diese gigantische Fläche nun die „Rückstände“ davon sind?!
Weiter ging es zum Hjorleifshofoi, wo wir einen ausgedehnten Spaziergang um die Südostecke dieses beeindruckenden Inselbergs machten und dabei die Gígjagjá-Höhle in Augenschein nehmen konnten. Auch der Hjorleifshofoi befindet sich noch im Gebiet des Mýrdalssandur und war wohl Drehort des Star-Wars-Spin-Offs „Rogue One“.
Weiter geht’s zur kurzen Etappe nach Vík í Mýrdal, wo wir uns auf den örtlichen Campingplatz verfrachteten. Wir sind zunächst kurz in den nahegelegenen Supermarkt einkaufen gegangen und haben uns dann in der schönen Küche/Aufenthaltsraum des Campingplatzes Abendessen von Ulf zubereiten lassen.

Eine Maschine Wäsche wurde gewaschen und dann haben wir noch ein wenig in meinem Sprinter gesessen und die nächsten Tage besprochen. Dann ging’s ins Bett.
- Entfernung: 82 km
- Fahrzeit: 1:32 h
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 54 km/h
- Durchschnittsverbrauch: nicht abgelesen




















