[134] Tag 31 – Es ist trüb im Park

Freitag, 29. Mai 2026

Wie gut, dass wir unsere Dieselheizungen haben – heute Nacht war es nicht soooo warm draußen …

Leichte Minusgrade letzte Nacht

Wir haben uns dann entschieden, die restlichen Touristenspots am Mývatn abzufahren – also einmal ‚rum! Den Anfang machten wir mit dem sehr schön angelegten Park Höfði.

Eingangsbereich vom Park Höfði

Es handelt sich um ein Wäldchen aus hauptsächlich Birken und sibirischen Lärchen, einige Hügel – alles wieder eine Lava-geformte Landschaft mit schönen Ausblicken auf das Lavafeld Dimmuborgir und den Mývatn. Wir hatten das Glück, einige Enten und Schwäne auf dem klaren Wasser des Sees beobachten zu können.

Der Hverfjall im Hintergrund, den wir gestern bestiegen haben.

Inmitten des Wäldchens findet sich ein kleiner Blumengarten – allerdings benötigen die Pflanzen dort noch ein paar Tage Sonne, bis sie anfangen zu blühen.

Von dort aus sind wir die paar Kilometer weiter zum Naturschutzgebiet Skútustaðagígar gefahren – dort gibt es einige Pseudokrater, die durch die Explosion von überhitztem Wasser, welches in Kontakt mit heisser Lava kam, entstanden sind.

Auf dem weiteren Weg um den See sind wir zum Sigurgeirs Bird Museum gefahren – nicht, um das Museum zu besuchen, sondern um nach Vögeln in freier Natur zu sehen. Dies hat leider nicht funktioniert, weil alles außer dem Bereich des Museums als „Privat“ markiert war.

Der Vulkan Vindbelgjarfjall, der Teil des Volkansystems des nahe gelegenen Zentralvulkans Krafla ist.

Da das Wetter für die Fotografie von Fotos sowieso nicht optimal war, haben wir den Versuch abgebrochen und sind nach Reykjahlíð im Nordosten des Mývatn weitergefahren, um dort zu tanken und eine Kleinigkeit einzukaufen. Tanken war okay, 267,9 isländische Kronen/1,87 € pro Liter. Der Supermarkt hingegen hat selbst für isländische Verhältnisse recht gewaltige Preise aufgerufen – so haben wir also nur die unbedingt nötigen Dinge gekauft.

Da freut sich jemand über Tortilla-Chips

Dann sind wir wieder auf den Campingplatz von gestern zurückgekehrt und haben die gleichen guten Plätze belegt. Ab 17:00 Uhr hat Ulf dann eine leckere Kartoffelsuppe gekocht – und davon deutlich mehr als benötigt, um die kommenden Tage weniger kochen zu müssen.

  • Entfernung: 38 km
  • Fahrzeit: 1:05 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 35 km/h
  • Durchschnittsverbrauch: 13,6 l/100 km

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