[136] Tag 33 – Tiere. Hunderte.

Sonntag, 31. Mai 2026

Gegen 10 Uhr brechen wir auf – das Wetter ist recht trüb, die Wolken hängen sehr tief. Wir wollen an die Küste fahren, die erste Etappe führt uns dabei nach Egilsstaðir, wo wir am ersten Tag auf Island den ersten Einkaufsstopp auf der Insel gemacht hatten.

Die ersten Meter auf der unbefestigten Straße gingen dann durch Nebel oder Wolken mit leichtem Nieselregen.

Zurückauf der Ringstraße 1 waren die Wolken dann wieder deutlich höher und die Sicht wurde besser – bis die Straße sich wieder in etwas größere Höhen kurz vor Egilsstaðir schwang und die Sicht wieder schlechter wurde.

Nach dem Einkauf im Bónus-Supermarkt haben wir die Sprinter noch aufgetankt und sind dann nördlich auf der 94 gefahren, die dann kurz vor der Küste nach Osten abbiegt, um in einigen Serpentinen über einen kleinen Gebirgspass und eine anschließende Küstenstraße im kleinen Dorf Bakkagerði zu enden.

Auf dem Weg machten wir an einem kleinen Mini-Wasserfall in Kjarvalshvammur unsere Mittagspause. Leider war das Wetter ein wenig ungemütlich, so dass wir mal wieder in meinem Sprinter gegessen haben.

Nach diesem kurzen Stopp ging es weiter auf der 94. Auf der Passstraße tauchten wir dann wieder in die Wolken ein, bis wir den Pass mit etwa 420 m Passhöhe überfuhren und kamen dann nach knapp 2 Stunden Fahrt auf dem schönen Campingplatz in Bakkagerði an.

Nach kurzer Platzsuche sind wir weiter zum neuen Hafen Borgarfjörður gefahren, wo auf der vorgelagerten Fels-Halbinsel Hafnarhólmi ein paar Vögel zu beobachten sein sollen.

Da wir uns nicht sicher waren, wie voll es auf dem Platz wird, entschlossen wir uns, mit meinem Sprinter zu fahren und den von Angela und Ulf als Platzhalter stehen zu lassen. Die fünf Kilometer waren schnell absolviert und mal wieder durften wir online für den Parkplatz zahlen.

Schon einige Meter vor dem Felsen waren sie zu sehen: Puffins! Überall auf dem grasbewachsenen Felsen sind Puffinhöhlen zu finden. Die putzigen Tierchen haben keinerlei Scheu vor Menschen – selbst unter der Holztreppe zur Aussichtsplattform wackeln die lustigen Tierchen entlang und lassen sich von den Schritten über ihren Köpfen nicht im Geringsten beeindrucken.

Kackvogel 😉

Es war wirklich beeindruckend, die Hunderte von Papageientauchern zu beobachten, die langsam vom Meer zu ihren Bruthöhlen zurückkehrten. Wir konnten uns gar nicht satt sehen und haben uns 1,5 Stunden dort aufgehalten, bevor es dann wieder zurück zum Campingplatz ging, wo wir dann in der Küche/Rezeption/Aufenthaltsraum noch etwas gegessen haben.

  • Entfernung: 146 km
  • Fahrzeit: 2:56 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 50 km/h
  • Durchschnittsverbrauch: 11,9 l/100 km

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