21. Mai 2026
Wir verließen den schönen Campingplatz ziemlich genau um 10:00 Uhr in Richtung Ísafjörður Zentrum/Hafen. Dort konnten wir unsere Sprinter kostenlos für maximal 2 Stunden abstellen – das sollte reichen.

Ísafjörður ist ein zentraler Hafen für den Fischfang in der Region – allerdings gibt es hier im Hafen tatsächlich auch einen Anleger für Kreuzfahrtschiffe. Was auch immer die dann hier wollen?! Wir spazierten etwas durch den Hafen, dann an der Mole entlang und durch das Städtchen zurück zu den Autos. In manchen Straßen mit gut gepflegten alten Fischerhäusern hat sich der Charme bewahrt – andere Ecken sind einfach nur seelenlos und häßlich.

Also wieder zurück zu den Sprintern und dann noch einen kurzen Stopp beim bereits gestern aufgesuchten Bonus-Supermarkt. Von dort ging es dann weiter in Richtung des heutigen Übernachtungsziels Hólmavik.

Wir durften auf der 61 die Fjorde umfahren und haben dort viele tolle Ausblicke genießen dürfen. Im Hestfjörður sind wir vor der Brücke über den kleinen Fluss Hestfjarðará auf einen kleinen Parkplatz rechts abgebogen, um zu frühstücken. Beim Spazierenschauen während des Frühstücks dachten wir dann „ach, lasst uns ein wenig spazieren gehen.“

Das hat sich dann wirklich gelohnt: Wir sind dem Feldweg gefolgt und dann zum Wasserfall Bulafoss abgebogen. Der Weg ging über das durch das Wasser heruntergespülte Geröll bis zum Eingang in die kurze Schlucht zum Fall. Tolle und vor allem unerwartete Ausblicke haben sich uns da geboten, denn eigentlich war heute keine Wanderung und kein Wasserfallbesuch geplant.
Weiter ging die Fahrt durch traumhafte Fjordlandschaften, verschneite Hochebenen und (bis auf die Straße) unberührte Natur, bis wir dann in Hólmavik ankamen. Im Ísafjarðardjúp, dem größten der Fjorde in den Westfjorden, entdeckten wir dort das Expedition-Kreuzfahrtschiff Fridtjof Nansen.

Im Vordergrund lagen ein paar Robben faul auf den flachen Felsen.

Fast am Ende des Ísafjarðardjúp entdeckte Angela im Vorbeifahren eine Rückenflosse. Ein Wal! Glücklicherweise gab es wenige Meter weiter einen Parkplatz, somit konnten wir die Kamera zücken und ein paar Fotos machen.
Der Campingplatz ist schön terrassenförmig angelegt mit kleinen grasbewachsenen Erdwällen zwischen den Stellplätzen und ist direkt neben dem gemeindeeigenen Schwimmbad gelegen.

Das mussten wir natürlich ausnutzen und sind noch eine gute Stunde im Schwimmbad gewesen, welches neben dem 25-m-Becken drei Thermalbecken mit 30 °C, 38 °C und 41 °C. Diese haben wir natürlich auch ausführlich getestet, bis wir dann lange geduscht und anschließend Abendessen gemacht haben.











