[128] Tag 25 – Jahreszeitenwechsel

23. Mai 2026
Die immerhin 639 m hohe Spákonufellsborg links und der 707 m hohe Illviðrishnjúkur rechts ist komplett in den Wolken

Als wir um 10:30 Uhr vom Campingplatz in Skagaströnd starteten, hingen die Wolken sehr tief. Das änderte sich in der ersten halben Stunde Fahrt und der blaue Himmel zeigte sich wieder.

Auf dem Weg zum Skagafjörður wurde das Wetter schon deutlich besser

In Hofsós am Skagafjörður haben wir unsere Frühstückspause eingelegt. Leider gab es da keinen schönen Rastplatz, an dem wir das machen konnten – also haben wir auf dem Kirchenparkplatz des Ortes unsere Pause eingelegt.

Die Basaltsäulen von Hofsós

Danach sind wir direkt davor die Treppe zum Ufer des Fjordes heruntergelaufen und konnten dort die großen Basaltsäulenformationen bewundern.

Weitere Basaltsäulen in Hofsós

In Siglufjörður zeigte sich dann der beeindruckende Anblick von Wolken, die über die Bergkette zum Heðinsfjörður herüberwaberten. Was für ein irres Schauspiel!

Das Westufer des Siglufjörður mit den herüberschwappenden Wolken.

Weiter ging es auf der 76 durch den ersten 3,7 km langen Teil des Héðinsfjarðargöng in den Héðinsfjörður. Dieser ist unbewohnt und wir fühlten uns in einer anderen Welt – als wären wir durch den Tunnel in eine winterliche Alpenlandschaft geleitet worden.

Der unbewohnte Héðinsfjörður, der wirkte wie in einem Skigebiet in den Alpen.

Auch der zweite Teil des Tunnels führte wieder in eine andere Welt. Dort war es wieder sonnig, blauer Himmel und einige Grad wärmer.

Der Sprinter im Héðinsfjörður

Weiter ging es dann nach Akureyri. Wir haben dort auf dem Parkplatz des botanischen Gartens geparkt und sind dann durch die Stadt gelaufen. Ziel war die Viking-Brauerei am Ende des Industriegebietes. Dort haben wir ein paar Fotos mit der angeblich größten Bierdose der Welt gemacht.

Hat schonmal jemand so ein hübsches Rotlicht in einer Verkehrsampel gesehen?

Zurück ging es dann durch den botanischen Garten zurück zum Parkplatz. Der Weg zum Campingplatz war nicht weit. Der Platz selbst war schon ziemlich voll, die Organisation „schwierig“. Da die Vorbereitung des Platzes auf die kommende Saison noch in vollem Gange war und dadurch große Bereiche noch nicht freigegeben waren, reichten die verfügbaren Plätze nicht mehr aus, so dass wir den Platz wieder verlassen und den Schotterplatz neben der Anmeldung aufsuchten. Dort haben wir passable Übernachtungsplätze gefunden – alles im Kuschelcamping-Modus. Und es kamen immer noch mehr Camper.

Aufgrund arg beschränkter Kochmöglichkeiten in den Servicegebäuden haben wir dann vor den Sprintern gekocht. Wie sieht es auf diesen Plätzen in der Hauptsaison aus? Ich möchte es mir gar nicht vorstellen. Geschlafen haben wir trotzdem gut.

  • Entfernung: 227 km
  • Fahrzeit: 4:33 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 50 km/h
  • Durchschnittsverbrauch: 11,2 l/100 km

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