Dienstag, 24. Juni 2025

Nach dem Frühstück ein kurze Blick vom Himmel und weiter ging’s Richtung Norden.

Bei noch recht trübem Wetter ging’s los und dann weiter nach Köngäs. Die Straße nach Inari wechselte plötzlich von Asphalt auf Erde. Ab Köngäs hatte ich 57 km unbefestigte Straße, die sich aber gut fahren ließ.

Etwa 6 km vor Inari habe ich mich von einem Hinweisschild am Straßenrand zum Anhalten überzeugen lassen. Dort befand sich ein Wegweiser zu einer 300 m entfernten Attraktion, die ich dann mit dem Google Übersetzer als Stromschnellen identifizieren konnte. Also iPhone und Drohne geschnappt, Treckingschuhe an und los.

Die 300 m ließen sich schnell überwinden – und es hat sich gelohnt! Die Finnen machen es ähnlich wie die Schweden: Für die Touristen und Angler gibt es da unten eine Trockentoilette und einen Unterstand mit Grillmöglichkeit, beides gut in Schuss.

Der Fluss Juutuanjoki weist an dieser Stelle namens Ritakoski einige Stromschnellen auf – der Fluss ist bei den Finnen beliebt für Kanutouren mittleren Schwierigkeitsgrades.
In Näätämö kurz vor der norwegischen Grenze habe ich noch einmal getankt und bin dann weiter nach Norden gefahren. Kurz vor Kirkenes bin ich rechts abgebogen und musste dann feststellen, dass die Grenze in Storskog geschlossen ist. Spaß – aber ich war irritiert von der Beschilderung, die die Entfernung mehrerer russischer Städte angab.

Weiter ging es etwa 30 Kilometer bis zu einer ehemaligen Kiesgrube, die jetzt zu einem Picknickplatz mit Toilettenhäuschen und einer Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten umgestaltet wurde – klasse! Außerdem sieht es so aus, dass dort mit Quads und vielleicht Motorrädern gefahren wird 🙂

- Entfernung: 208 km
- Fahrzeit: 4:03 h
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 51 km/h
- Durchschnittsverbrauch: 11,3 l/100 km







