Montag, 16. Juni 2025

Um kurz vor 11 habe ich den Stellplatz auf der Dovrefjell Lodge verlassen und bin die E6 über Dombås zurückgefahren und bin ihr dann weiter gefolgt bis Vinstra, wo ich dann rechts nach Skåbu abgebogen bin. In Dalseter, welches scheinbar nur aus einem Hotel besteht, bog ich dann auf den „Peer-Gynt-Weg“ ab – eine mautpflichtige Privatstraße, die 60 km durch das Gudbrandsdalen (Gudbrandstal) führt.

Warum Peer-Gynt-Weg? Angeblich ist es eine der schönsten Hochgebirgsstraßen Norwegens und der Name rührt von der Figur des Peer Gynt aus Henrik Ibsens Bühnendrama her, die sich in diesem Tal aufgehalten und gelebt haben soll.
Auf der Sand- und Schotterpiste kommt man nicht gerade schnell vorwärts – aber gelohnt hat es sich allemal. Unterwegs begegneten mir ein paar Schafe und sehr wenige Wohnmobile und Motorradfahrer – irritierend, denn die Straße lohnt sich wirklich zu fahren.


Nachdem ich den Peer-Gynt-Weg verlassen habe, bin ich über Lillehammer weiter in Richtung Schweden gefahren.

Eine halbe Stunde hinter Hamar habe ich auf dem Båntjennet rasteplass angehalten, mir etwas zu essen gemacht und dann eine ruhige Nacht verbracht.

- Entfernung: 310 km
- Fahrzeit: 5:23 h
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 55 km/h
- Durchschnittsverbrauch: 10,7 l/100 km






