Archiv der Kategorie: Lange Reisen

[007] Tag 07 – weiter nach Finnland

Da wir aufgrund der Wettervorhersagen möglichst schnell möglichst weit nach Norden wollen, sind wir recht früh um kurz nach 8:00 h abgefahren.

Heute haben wir einen reinen Fahrtag – mittags gab’s beim Biltema in Luleå zwei Hotdogs für zusammen 10 SEK – umgerechnet etwa 89 €-Cent.

Nach einigen Stunden Fahrtzeit sind wir auf dem Stellplatz in Muonio, unserem heutigen Nachtquartier, angekommen.

Ulf hat ein Feuerchen gemacht und uns ein leckeres Abendessen bereitet.

Heute geht’s dann früh ins Bett, denn morgen ist wieder eine lange Fahr-Etappe angesagt …

  • Entfernung: 640 km
  • Fahrzeit: 8:28 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 75,6 km/h

[006] Tag 06 – erste Etappe nach Norden

Nach einer ruhigen Nacht im Wohngebiet in Uppsala ging es nach einem Morgenkaffee bei Sonja auf den Weg nach Norden. Noch immer ist auch hier in Schweden kaum Schnee zu finden.

Zwischen Gävle und Sundsvall

Weiter geht’s bis zur Mittagsrast an der Högakustenbron, einer großen Hängebrücke über den Fluss Ångermanälven.

Die Högakustenbron, mit 1.210 m Spannweite fast so lang wie die Golden Gate Bridge (1.280 m Spannweite).

Nach dem Mittagssnack weiter nach Norden – in Örnsköldsvik waren wir im Fjällräven Outlet-Store – ich war kaufwillig, aber das Angebot war eher enttäuschend: schlecht sitzende Hosen (liegt wohl eher an der versauten Figur), aber wahnsinnig hohe Preise.

Um das Kauferlebnis nicht ganz zu versäumen waren wir dann noch im Lidl und haben ein wenig Verpflegung für die nächsten Tage eingekauft.

Auf dem Weg zum Übernachtungsplatz in Nordmaling war dann noch ein wenig Aktivität am Himmel zu beobachten.

Das Abendessen haben wir dann recht einfach gehalten mit ein paar mit Wasser anrührbaren Fertiggerichten.

  • Entfernung: 529 km
  • Fahrzeit: 6:58 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 75,9 km/h

[005] Tag 05 – auf nach Uppsala

Wie geschrieben wollten wir früh aufbrechen, um dem erneuten Regen mit noch aufgeweichteren Feldwegen zu entkommen. Bei Skalltorp am Huvudsjön gab es dann eine kurze Kaffeepause.

Am Ufer des Huvudsjön

Von dort ging’s weiter zum Schloss Vik kurz vor Uppsala, wo wir unsere Frühstücks- und Mittagspause einlegten.

Schloss Vik

Ein kleiner Spaziergang über einen kleinen Teil des Anwesens später fanden wir uns dann am Tisch zwischen den Sprintern wieder.

Mittagspause

Weitergefahren sind wir dann nach Uppsala, wo wir einen Mini-Rundgang durch das Dom- und Stadtschlossviertel machten.

Dom von Uppsala

Nach dem kleinen Rundgang war es dann auch schon gegen 17 Uhr und wir machten uns auf zu unserer Verabredung mit Sonja.

Sie hat lecker gekocht und wir verbrachten einen schönen Abend – schlafen konnten wir netterweise auf den Besucherparkplätzen des kleinen Wohngebiets am Rande von Uppsala.

[004] Tag 04 – in den Tiveden Nationalpark

Ganz schön windig an Deck bei der Einfahrt in die Schären vor Göteborg!

Einfahrt in den Göteborger Hafen

Pünktlich um 9:15 haben wir angelegt und konnten die Fähre mit unseren Sprintern recht schnell verlassen.

Auf dem Weg zu unserem Übernachtungsziel nahe dem Tiveden Nationalpark haben wir am Ufer des Örlen zwischen Skövde und Karlsborg unseren Mittagssnack zu uns genommen.

Am Ufer des Örlen.

Weiter ging’s durch den Tiveden auf Schotterpiste bis zu unserem Schlafplatz am Mellre Fisklösen. Die letzten paar hundert Meter waren recht spannend zu fahren: aufgrund der frühlingshaften Temperaturen ist der Boden aufgetaut und mächtig aufgeweicht und die Reifen finden keinen rechten Grip.

Dennoch haben wir den Übernachtungsplatz, den ich auch vor drei Jahren schon gewählt hatte, gut erreicht. Schade nur, dass es gar nicht aufhören wollte zu regnen und wir kein Feuerholz hatten. Die kleine Grillhütte am Ufer des Sees machte einen sehr einladenden Eindruck.

Am Ufer des Mellre Fisklösemn

Nach dem Abendessen ging’s recht früh ins Bett – der Wetterbericht sprach von einer recht frischen Nacht und erneutem Regen am nächsten Morgen. Aufgrund der ohnehin schon arg aufgeweichten Wege wollten wir davor bereits abfahren.

Die ersten paar Kilometer ab dem Fährhafen stand wohl das GPS noch im Wald …

[003] Tag 03 – ab nach Kiel

Eine sehr ruhige Nacht in Hildesheim am Hohnsensee – die erste Übernachtung im Auto auf dieser Reise – sorgte für genügend Power, um die restliche Strecke nach Kiel problemlos zu schaffen.

Doch zuerst gab’s einen heißen Kakao bei Sonnenschein und blauem Himmel.

Auf dem Weg nach Kiel hielten wir bei Vatter in Buchholz, um ein leckeres Frühstück einzunehmen und dann gestärkt nach Kiel weiterfahren zu können.

Dort sind wir dann ca. 14:45 Uhr im Fährhafen angekommen.

Anstehen fürs Boarding

Um 16:00 begann dann das Boarding und etwa 17:30 legte die Stena Scandinavica ab.

Wir verlassen den Kieler Hafen.

Nach ein bisschen Aussicht genießen auf dem Oberdeck haben wir dann ein paar leckere mitgebrachte Snacks von Angela und Ulf verspeist und sind recht früh ins Bett.

Hoffentlich wird es eine ruhige Überfahrt …

[002] Tag 02 – Ab nach Hildesheim

Morgens noch schnell zwei Maschinen Wäsche bei Mama gewaschen, die Halter für das Schneidebrett gefilzt und das Kabel für die Ecoflow in die Schleppkette eingezogen – dann kann ich endlich auch die Kühlbox betreiben.

Um kurz nach zwölf machte ich mich dann auf den Weg in Richtung Norden.

Yoda passt gut auf mich auf.

In Göttingen habe ich dann Angela und Ulf auf dem Parkplatz vom Kauf Park getroffen – ab hier reisen wir für die nächsten Wochen gemeinsam.

Sprinter auf Tour

Nach einem wichtigen schnellen Einkauf von Kinderriegeln, Äpfeln und Sprühsahne gab’s noch Currywurst mit Pommes rot-weiss, um uns dann gut gestärkt auf die letzte Etappe nach Hildesheim zu machen.

Dort angekommen trafen wir uns zum Grünkohlessen bei einem ehemaligen Arbeitskollegen/Lieferanten. Es war ein schöner Abend!

Am Schluss geleiteten uns die beiden dann noch zum Hildesheimer Stellplatz, auf dem wir dann Gute Nacht sagten. Vielen Dank Euch für den schönen Abend, das leckere Essen und die Wegführung!

[001] Tag 01 – Auto packen und ab zu Mama

Nach dem Mittagessen in der Kantine habe ich mich auf den Weg in die Garage gemacht und die restlichen Dinge in den Camper geladen.

Ich habe die Wasseranlage wieder gebrauchsfähig gemacht, die Filter wieder eingesetzt und zugeschraubt, die Schläuche verbunden, den Frostwächter geschlossen und dann konnte es losgehen.

Abfahrbereit vor der Garage

In Ergenzingen an der Automatentankstelle habe ich dann die beiden Reservekanister und den Tank mit dem guten HVO gefüllt, welches insbesondere für den Kanister den Vorteil hat, dass es fast unbegrenzt haltbar ist und gelagert werden kann.

In Herrenberg am Wohnmobilstellplatz habe ich dann einen Euro investiert und den Wassertank randvoll gefüllt – jetzt kann es „richtig“ losgehen!

Nach guten 3 Stunden Fahrt bin ich dann bei Mama angekommen. Nach einem gemütlichen Abendessen und einem Radler ging es dann bald ins Bett.