Nach dem Aufstehen gemütlich fertig gemacht und dann langsam (Eisplatte!) losgefahren und direkt am Ortsausgang getankt.
Stehen auf der Eisplatte
Weiter geht’s in Richtung Östersund. Dort angekommen haben wir uns einen Parkplatz in der Stadt gesucht und sind ein wenig durch die Fußgängerzone gelaufen, bis wir einen ICA gefunden haben und ein paar Kleinigkeiten zum Frühstück gekauft haben.
Weiter sind wir zum Bootshafen gelaufen, wo Vorbereitungen für ein Fest und Eishockeyspiel auf dem See getroffen wurden.
Feuerstelle auf dem See.
Ein bisschen irritierend, dass man über eine 5 m lange Aluminiumbrücke gehen muss, um tragfähiges Eis zu erreichen – direkt am Ufer ist es zu weich und dünn.
Da es ziemlich geschneit hat, sind wir wieder zu den Autos zurück und weiter Richtung Süden gefahren.
Ein kurzer Stopp am Rande von Östersund im Coop nutzen wir, um die benötigten Lebensmittel für das Abendessen zu kaufen.
Die Straßenverhältnisse waren nicht zu schlecht, so dass wir die Tagesstrecke nach einem weiteren Tankstopp in Sveg gut hinter uns brachten.
Zwischen Sveg und Lillhärdal
Angekommen in Lillhärdals Camping haben wir zunächst beraten, ob wir wirklich auf den tief verschneiten Platz fahren sollen – sollte aber kein Problem sein, dort auch wieder weg zu kommen.
Lillhärdals Camping
Der Campingplatz hat wirklich einen schönen Gemeinschaftsraum, eine funktionale Küche – klasse!
Ulf hat uns mit dem Rentierhack aus Arvidsjaur Klasse Burger-Patties gebraten, so dass wir uns sehr lecker und seeehr satt gegessen haben.
Das ist Camping 😂
Ich habe nach dem Essen noch einige Stunden Reisebericht geschrieben, die Angela und Ulf sind Duschen gegangen und dann ins Bett.
Heute haben wir es ruhig angehen lassen – nachts ist es kalt geworden und die Eisplatte, auf der wir standen, ist nicht weniger glatt geworden. Also sicherheitshalber warten, bis der Betreiber mit seinem großen Volvo Radlader das Eis etwas angekratzt und damit griffiger gemacht hat.
Stehen auf der Eisplatte
Nach der Radlader-Aktion war der etwas steile Anstieg von den Stellplätzen zur Rezeption mit unseren Allradlern kein Problem.
Dort haben wir noch ein Heißgetränk zu uns genommen und uns dann auf den Weg nach Strömsund gemacht.
Auf dem Weg nach Strömsund
Dort angekommen sind wir vom Stellplatz – ebenfalls auf einer riesigen Eisplatte – zum Supermarkt gelaufen und haben ein paar Kleinigkeiten eingekauft.
Nach ein bisschen Sonnen zwischen den Fahrzeugen sind wir wieder in die Stadt gelaufen und haben im chinesischen Restaurant „Kina“ gegessen.
Wieder zurück im Auto gab’s zunächst ein leckeres Daim-Eis. Danach haben wir einige Runden „Tutto“ gespielt und sind dann ins Bett gegangen.
Auch die Nacht war warm – es bilden sich Eiszapfen an den Fahrzeugen.
Eiszapfen
Gegen 09:00 Uhr sind wir bereits auf dem Weg nach Süden bei leider etwas trübem Wetter.
Richtung Süden
Gegen 13:00 Uhr kamen wir auf unserem heutigen Campingplatz Kolgårdens Stugby & Camping an – in der Nähe von Vilhelmina am See Volgsjön.
Der Platz hat direkt am Ufer des Sees liegende Stellplätze und eine schöne Grillhütte. Das mussten wir nutzen und haben gleich mal ein Feuerchen gemacht.
Wo hört der Stellplatz auf und fängt der See an?
Dann sind wir – leider größtenteils der Straße entlang – zu Bergmans Fisk Och Vilt gelaufen, eine Empfehlung der netten Rezeptionistin vom Kraja Camping in Arjeplog. Leider hatten wir noch keinen Hunger, so dass uns diesmal der empfohlene Lachs-Döner entging.
Zurück auf dem Campingplatz haben wir das Feuerchen wieder angefacht und somit die Grillstelle für das Abendessen vorbereitet: Rentierbratwurst, ein bisschen Falun-Wurst, schwarze Bohnen, Paprika, Karotten, Zwiebeln, Kartoffeln und vieeeele Gewürze. Lecker!
Mamas Weihnachtsbaum musste auch dran glauben …Feuerholz holenGute Glut vorbereitenAuch die Lichterkette ist bereitEin schönes FeuerchenEssen ist bald fertigSieht es nicht gut aus?Ein Feuerchen nach dem Essen
Spät Aufstehen und los geht’s auf einen kleinen Spaziergang um die Kirche und zu einem Kakao im Arjeplog Vilt & Kafé.
Blick von der Stadt über den Sälla zum CampingplatzHier werden ein paar Schneereste von der winterlichen Schneeräumung entsorgt …Die Kirche – wer hat sich bloß diese Farbe ausgesucht?Es taut ein wenig.Impressionen vom Morgenspaziergang
Nach dem mit einem kleinen Einkauf im Coop und dann natürlich Lachs im 24 h Selbstbedienungsladen „Blyuddens Deli“ kehren wir zum Campingplatz zurück und frühstücken erstmal …
Frühstück in der warmen Sonne auf dem Kraja Camping
Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Hotel Silverhatten auf dem kleinen Berg bei Arjeplog.
Dort angekommen gab’s einen weiteren Kakao bei wunderbarer Aussicht und wahnsinnig guter Fernsicht.
Die Kirche bei anderem Licht ein paar Stunden späterDer Gáldesbuovdda mit 800 m GipfelhöheDer Gáldesbuovdda mit einem Erlkönig im Vordergrund.Die Schule in Arjeplog mit einem 124er im Vordergrund – der erste Mercedes, den ich selbst fahren durfte 😀Der VaukaseletIm Wald unterhalb des Hotel SilverhattenBlick vom Silverhatten zum GáldesbuovddaAm SilverhattenSonnenuntergang im Wald
Wieder zurück auf dem Campingplatz kochte Ulf uns Pellkartoffeln und machte eine leckere Remoulade zum Lachs und den Kartoffeln.
Gravad und geräucherter Lachs
Auch an diesem Abend wurden wir wieder mit Polarlichtern verwöhnt – diesmal allerdings zwei Stunden früher als gestern 🙂
Um 8:35 Uhr machen wir uns auf den recht langen Weg nach Arjeplog bei nicht ganz optimalen Straßenverhältnissen.
Straßenverhältnisse suboptimal
Gegen 10 h scheint die Sonne ihren Kampf gegen den Dunst so langsam ein wenig erfolgreicher zu führen als in der vergangenen Stunde.
Gegen 10 vor Jokkmokk
Am Polarkreis wurde dann pünktlich der blaue Himmel eingeschaltet, so dass wir die obligatorischen Fotos machen konnten.
Zum Parkplatz am Polarkreis bei Jokkmokk an der E45Das Autole am Polarkreis
Keine lange Pause – wir haben noch ein ganzes Stück Straße vor uns und wer weiß, wie das Wetter wird?!
Außerdem ruft die Afrodite in Arvidsjaur zum Mittagessen!
Sprinter vor der Afrodite
Wir haben alle drei das Gleiche gegessen: Souvlaki von Ren und Elch – lecker!
Ren und Elch 😋
Nach der Stärkung sind wir zur Rentierschlachterei Njálgies in Arvidsjaur gefahren und haben uns mit allerlei Leckereien eingedeckt: Rentierbratwurst und Rentier-Hackfleisch.
Auf dem Weg durch Arvidsjaur hat uns auch die dortige Webcam erfasst
Weiter ging’s nach Arjeplog, wo wir eine gute Stunde vor Sonnenuntergang ankamen. Mein Autole hatte ein kleines Problem mit dem Grauwasserventil, so dass ich ein wenig abdichten musste, was dank der trockenen, dicken Eisplatte, auf der wir standen, ohne allzuviel eingesauter Klamotten ablief.
Rumwurschteln unterm Auto
Abends hatten wir nach dem reichhaltigen Mittgessen in der Afrodite keinen großen Hunger mehr und haben nur noch ein klein wenig in der Küche des Campingplatzes gesnackt.
Martin, der gerade in Arjeplog zur Wintererprobung weilte und im Hotel am Campingplatz wohnte, kam noch auf einen Plausch vorbei – klasse!
Als wir uns dann abends verabschiedet haben und vor die Tür traten, wurden wir für den langen Tag noch belohnt: Polarlichter!
Polarlichter über Arjeplog
Um kurz nach 23 Uhr ging es dann endlich ins Bett.
Heute legen wir eine Pause vom Fahren ein. Doch zunächst repariert Ulf die gestern leicht angeschlagene Dachbox.
Dachbox-Reparatur
Wir laufen vom Campingplatz zum Bahnhof und steigen dort in den Bus No. 1 nach Dundret.
Dundret Skigebiet
Dort angekommen haben wir erstmal die für unsere Verhältnisse unglaublich leeren Skipisten bewundert.
Ski hatten wir keine dabei, also machten wir uns zu Fuß auf den Weg in den Wald – ohne eine genaue Ahnung zu haben, wo uns der Weg hinführen wird.
Kleine Wanderung
Es ging entlang einer Schneemobilspur, stellenweise recht steil durch den Wald den Berg hinauf.
Bevor aus dem Weg jedoch ein Trampelpfad zum Gipfel wurde, auf dem man stellenweise bis über die Knie im Schnee einsank, sind wir der Schneemobilspur wieder in Richtung Tal gefolgt.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen entschieden wir uns, auch den Rückweg zum Campingplatz zu Fuß zurückzulegen, denn der Bus fuhr nur jede Stunde und war gerade vor ein paar Minuten abgefahren.
Ausblick auf das Wohngebiet Dundret
Auf dem Weg haben wir noch im ICA eingekauft, um für das Abendessen ausreichend gewappnet zu sein. Da wir auch keine Verpflegung mit uns hatten, gab es im ICA auch für jeden erst mal eine Banane 😀
Im Servicehaus vom Campingplatz kochte uns Ulf dann eine sehr leckere Kartoffel-Lauch-Suppe.
Köstliche Kartoffel-Lauch-Suppe mit Stückchen der Falun-Wurst 😋
Gut gesättigt ging es dann nach einer Runde „Tutto“-Würfeln und Aufräumen ins Bett.
Zunächst fing der Tag recht normal an – wir hatten nachts bis zu -16 °C. Wie von mir erwartet gab es morgens kein Wasser in der Küchenzeile des Campers: Leitungen eingefroren. Im Bad ging alles, damit stand der Haarwäsche nichts im Weg.
Leicht beschneite Sprinter bei noch immer -12 °C
Es begann nachts zu schneien was nicht unbedingt förderlich für die Straßenbedingungen war. Aber zunächst gingen wir zu Fuß zum etwa 600 m entfernten Spermarkt „Rema1000“, um ein paar Kleinigkeiten zum Essen einzukaufen.
Kurz hinter Kautokeino
Auf der Fahrt sammeln wir mächtig Schneestaub ein – bei den niedrigen Temperaturen bleibt der Schnee sehr trocken und fein.
Bei diesen Straßenbedingungen fällt es uns schwer, einen geeigneten Parkplatz für das Frühstück und Mittagessen zu finden – die meisten Plätze waren leider nicht freigeräumt.
Ein paar Kilogramm Zusatzlast für die Hinterachse.
Bei einer kurzen Toilettenpause haben wir einen geeigneten Zwischenstopp in „Park4Night“ für die Mittagspause gefunden, den ich leider verpasst habe, weil die Einfahrt leicht verschneit, aber passierbar war. An der nächsten Nothaltebucht haben wir dann entschieden zu drehen und die paar Meter zurückzufahren.
Ulf hat seinen 6 m Sprinter gedreht und dann begann ich mit Dummheit 1: beim Drehen bin ich mit dem rechten Hinterrad über die Asphaltkante geraten und abgerutscht: Vorderrad links in der Luft. Mist.
Sandbrett unter das rechte Hinterrad, drei gestapelt unter das linke Vorderrad: keine Chance.
Also Ulf und Angela über Funk zu Hilfe gerufen, Straße abgesichert, den 6 m Sprinter vorgespannt und: Glück gehabt! Der frische Schnee hat die vereiste Straße ausreichend griffig gemacht, so dass der Sechszylinder seine Kraft völlig ohne Schlupf auf die Straße gebracht hat. Nochmal Glück gehabt!
Die Kamerafrau Angela musste auch noch auf den Verkehr aus beiden Richtungen achten und einbremsen – daher bitte ich, die teilweise unruhige Kameraführung zu entschuldigen 😀
Nach diesem Erlebnis war uns nicht mehr nach Mittagessen – wir entschieden uns, weiterzufahren.
Etwa eine Stunde nach meiner Aktion waren wir in Vittangi tanken und Dummheit Nummer 2 für diesen Tag nahm ihren Lauf:
Die etwas in die Jahre gekommene OKQ8 Tankstelle hatte „wahnsinnig auffällige“ Hinweise über die mögliche Einfahrtshöhe von 3 m. Ich hatte Glück und bin von außen angefahren und stand im Wesentlichen außerhalb der Überdachung.
Quelle: Google Maps
Ulf fuhr von rechts an die andere Zapfsäule. Per Zufall zirkelte er beim Einfahren die Dachbox durch die höchste Durchfahrhöhe. Die Dame an der Kasse wies dann darauf hin, man solle besser rückwärts ausfahren, weil die andere Seite (noch) niedriger sei. Beim Rückwärtsfahren dann ein lautes Knirschen: ein L-Profil vom Dach hat einen nachdrücklichen Abdruck in der Dachbox verursacht. Wie sollten wir das Auto da ohne weitere Beschädigung wieder rausbekommen? Was zwei Ingenieure nicht auf die Reihe bekamen, war für Angela logisch: „lass‘ doch einfach die Luft der Luftfeder der Hinterachse ab“.
Quelle: Google Maps. Das Gelbe sind die Hinweise zur maximalen Einfahrtshöhe …
Gesagt, getan: der Sprinter senkte sich ausreichend ab, um ohne weitere Betührung auszufahren. Leider haben wir dann gesehen, dass ein ordentliches Loch in der Dachbox zurückgeblieben ist – was sich aber mit Bordmitteln zumindest notdürftig verschließen lässt.
Loch in der Dachbox direkt an der Kante
Der zunächst ausgewählte Stellplatz in Svappavaara war nicht wirklich geeignet, weil nicht geräumt. Also weiter nach Gällivare.
Das hier ist ein Parkplatz in Svappavaara, der eigentliche Stellplatz liegt dahinter im nicht geräumten Bereich.
Für heute reicht’s! Der in P4N ausgesuchten Stellplatz in Gällivare entpuppte sich als Reinfall: Man kann doch nicht mitten in der Stadt in der Nachbarschaft von Wohnhäusern übernachten! Also kurzerhand weiter zum Campingplatz direkt am Stadtrand, der sich als Glücksfall erwies.
Sonnenuntergang kurz vor Gällivare
Im wirklich komfortablen Servicehaus haben wir in einer recht neuen, super sauberen Küche schön belegte Brote überbacken und sind dann recht bald ins Bett gegangen, um den Tag schnell zu beenden.
Morgens begrüßt uns gutes Wetter – also packen wir die Schneeschuhe aus und laufen eine kleine Runde vom Parkplatz aus.
Anlegen der Schneeschuhe
Eine traumhafte verschneite Landschaft rund um das Repparfjordfellet – ein toller Spaziergang mit den Schneeschuhen.
Die Sprinter mit der Aisaroive Kapell im Hintergrund
Dann ging’s wieder auf die Straße – in Richtung Kautokeino – und Yoda passt wie immer auf uns auf.
Weiter geht’s durch das norwegische Hochland in Richtung Alta bei bestem Wetter.
Durchs Wunderland
Im Kreisverkehr in Alta fahren wir an der Nordlichtkathedrale vorbei.
Nordlichtkathedrale (Nordlyskatedralen) in Alta
Etwas außerhalb von Alta in Øvre Alta haben wir getankt und Fish & Chips gefrühstückt.
Fish & Chips – frisch gemacht 😀
Auf dem weiteren Weg nach Kautokeino durchfuhren wir das Märchen-Winter-Wunderland.
Winter-Wunderland kurz vor Masi
In Kautokeino auf dem Stellplatz Duottar Camping angekommen haben wir einen kleinen Spaziergang über den kleinen See und durch das angrenzende Wohngebiet gemacht.
Duottar Camping
Ulf hat uns dann ein leckeres Abendessen (Nudeln nach Carbonara-Art) in der Küche des Stellplatzes gemacht.
Yoda braucht auf diesem Stellplatz einen langen Atem.
Danach waren wir noch in der Grillhytte des Campingplatzes und haben den Geschichten des Inhabers gelauscht und Rentierfelle gekauft.
Wenn es nicht weiter nach Norden geht – zumindest nicht auf der Straße – müssen wir wohl oder übel umdrehen.
Die Kugel …
Das Wetter hier oben soll nicht besser werden. Also entschieden wir uns, nach einem kleinen Spaziergang am Rande des Felsens und dem nachfolgenden Frühstück/ Mittagessen den Rückweg anzutreten.
Sonnenaufgang an der Kugel – frisch war’s …
Zwischenzeitlich sind auf dem Plateau etliche Teilnehmer der Baltic Sea Circle angekommen – einer jährlichen Rallye rund um die Ostsee mit Zwischenziel Nordkapp.
Knivskjellodden – der nördlichste Punkt von Magerøya
Die Entscheidung aufzubrechen war nicht falsch, denn der Wind sollte weiter zunehmen und gerade auf den ausgesetzten Etappen der Straße zerrte es schon recht heftig an den Autos.
Teilnehmer der Baltic Sea Circle
Nach einem Tankstopp in Skaidi fuhren wir weiter Richtung Alta. Unser Übernachtungsstopp wurde dann der Platz des Mittagessens der Hinfahrt 😀
Overlander auf dem Nordkap-Plateau
Hier stehen wir gut – ein paar Meter abseits der E45. Die Straße ist nicht zu hören von hier – aber der Schneepflug, der gefühlt alle 15 Minuten vorbeikommt.
Wieder auf dem Festland kurz nach dem Tunnel.
Essen haben wir dann wegen des Windes im Auto gemacht. Ein schöner Abend im Auto und dann ab ins Bett.
In Muonio sind wir aufgrund der Zeitverschiebung von einer Stunde zu Schweden/Norwegen schon um kurz nach 7:00 aufgebrochen, um ausreichend Fahrtzeit in den höchsten Norden zu haben.
Dem geneigten Leser wird aufgefallen sein, dass wir in die falsche Richtung gerechnet haben und dadurch zwei Stunden Fahrtzeit gewonnen haben …
Gut so: um kurz nach 08:00 finnischer Zeit waren wir unterwegs in einer tristen Winterlandschaft in der Nähe der finnisch-/norwegischen Grenze.
Wenige Minuten später verwandelte der Sonnenaufgang die Stimmung komplett in ein Winter-Wunderland!
Zwischendurch wurde es dann auch mal recht frisch.
Links oben im Display: -11,5 °C
Natürlich sind uns dann auch wieder die dümmsten Tiere unter der Sonne vor die Autos gelaufen! Wenn sie sich nicht so dämlich verhalten würden, wären sie ja echt niedlich 😂
Dumme Tiere – aber sooooo schön! 🤩
Weiter ging’s in Richtung Nordpolarmeer – ich war ja im Sommer schon einmal hier oben – aber im Winter ist das Ganze noch beeindruckender. Auch oder gerade weil es kein tiefer Winter, sondern eher Frühling ist mit nur noch wenig Schnee sind die Farbkontraste in der Landschaft umso beeindruckender.
Dann der Nordkaptunnel – beeindruckend nicht nur das Bauwerk an sich, welches auf 6 km Länge einmal auf 212 m unter dem Meeresspiegel ab- und wieder auftaucht. Noch beeindruckender die Fernradler, die die Steigungen von etwa 10 % im Tunnel mit ihren schwer bepackten Drahteseln bezwingen – auch wenn wir diesmal keinen von ihnen antrafen.
Der Nordkaptunnel
In Honningsvåg haben wir die Gemüsevorräte aufgestockt und die letzten 32 km Fahrkilometer des Tages angetreten.
Trotz Beschluss der Gemeinde Nordkapp, dass der Besuch des Plateaus grundsätzlich das ganze Jahr über kostenpflichtig ist, haben wir für den Parkplatz nicht zahlen müssen und werden wohl einen Pausetag einlegen.
Parken und Übernachten an der Nordkaphalle
Der Sonnenuntergang bescherte uns wunderschöne Ausblicke – wir konnten uns gar nicht sattsehen und wollten eigentlich überall stehenbleiben, um die Ausblicke zu genießen – aber wir wollten ja auch noch ein bisschen was von dieser Stimmung am Nordkap genießen!
Der Globus – das Wahrzeichen
Ein kleiner Spaziergang zum obligatorischen Fotopunkt an der Kugel musste natürlich sein …
Die drei Protagonisten der Geschichte
… bevor Ulf uns mit seinen Kochkünsten verwöhnte.
Das Gartenrestaurant ist eröffnet.
Danach hat man uns noch eine kleine Polarlicht-Vorstellung gegeben, die war leider jedoch nicht soooo beeindruckend. Wir hoffen auf eine Zugabe.