Mittwoch der 11. Juni 2025
Nach einer kurzen Dusche und ebensolchem Frühstück habe ich auf dem Stellplatz noch Müll und Glas entsorgt – Kunststoff gab’s mal wieder nicht, das muss also offensichtlich noch warten.

Wieder ging es an der Bohrinsel vorbei in den Tunnel, wo ich die Auffahrt in die ursprüngliche Richtung Stavanger/Bergen nahm.

Weiter ging es dann immer die E39 weiter über Austad, Flekkefjord, Moi am See Lundevatnet, Ålgård und Sandnes bis Stavanger, wo ich dann auf die Bundesstraße 13 wechselte und durch den Ryfylketunnel nach Jørpeland und von da weiter zum Preikestolen Campingplatz fuhr.
Der Ryfylketunnel verbindet auf 14,4 km Länge die Insel Hudvag in Stavanger mit dem Festland und führt dabei mit bis zu 7 % Steigung/Gefälle (was ganz schön steil ist!) auf 292 m Tiefe unter dem Meeresspiegel. Sagenhaft ist diese gigantische blau beleuchtete Halle in der Mitte des Tunnels – hier lassen sich die Norweger etwas mehr einfallen als beispielsweise das geflieste auf der Spitze stehende Dreieck, was die Mitte des Elbtunnels zeigt.
Vom Ende des Tunnels waren es dann nur noch wenige Kilometer bis zum Preikestolen Campingplatz. Laut meiner Informationen ist ein Übernachten auf dem Preikestolen-Parkplatz nicht erlaubt, daher habe ich mich auf dem Campingplatz einquartiert. Der Platz ist ganz schön, fast komplett naturbelassen, so dass man sich seinen Platz einfach selbst aussucht. Keine Parzellierung, einfach Wiese mit geschotterten Wegen drumherum. Schön.
Ich habe mir dann zwei kleine Hotdogs gemacht und einen griechischen Salat geschnippelt. Lecker wars!


- Entfernung: 173 km
- Fahrzeit: 2:42 h
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 64 km/h
- Durchschnittsverbrauch: 11,8 l/100 km