[049] Tag 08 – tolle Landschaften und André-Marie Ampère

Samstag, der 14. Juni 2025

Nach einem kurzen Frühstück machte ich mich um 8:00 Uhr auf den Weg. Es ging wieder zurück über die Brandangersundbrua durch wunderschöne Landschaft wie beispielsweise der Hochebene mit dem See Kalhovdavatnet, an dem ich anhalten und Fotos machen musste.

Kalhovdavatnet

Meine Autofahrschuhe sind nicht die besten Treckingstiefel und prompt sackte ich in brauner weicher Erde ein und habe dann erstmal die Außendusche bemüht, um die Schuhe wieder halbwegs sauber zu bekommen. Und ich hatte mich noch gefragt, ob ich die Außendusche abbestellen soll. Nein! Für solche Gelegenheiten die beste Erfindung 🙂

Gestern hat’s mich noch fast weggeblasen und heute: spiegelglattes Wasser!

Weiter ging’s auf der E39 über die erste Fähre von Ytre Oppedal nach Larvik und dann immer weiter der E39 folgend vorbei an Wasserfällen, schneebedeckten Bergen und wie immer: einfach begeisternder Landschaft.

Es könnte fast in den Alpen sein – ist aber tatsächlich zwischen Byrkjelo und Utvik in Norwegen

Was mich in den skandinavischen Ländern auch begeistert sind die vielen wirklich großen Rastplätze, auf denen man einfach anhalten und eine Pause machen kann – häufig ausgestattet mit vielen Sitzgelegenheiten und oftmals auch landschaftlich schön gelegen. So wie hier.

Apple behauptet, das wären Läusekräuter da auf dem Fels

Kurz bevor die Straße nach Utvik wieder steil in 7 Kehren hinunter zum Wasser ging musste ich an diesem Aussichtspunkt noch einmal anhalten – diese Aussicht auf den Faleidfjorden war einfach zu schön, als dass man weiterfahren könnte.

Faleidfjord bei Utvik

Unweit von Hellesylt habe ich am Ljøen Aussichtspunkt angehalten. Dort führt ein Wasserfall unter der Straße durch, der ehemalige Postweg führt dort vom Ufer über den Bergrücken nach Øye am Norangsfjorden und es gibt eine tolle Aussicht über den Sunnylvsfjord in den Geirangerfjord. Eine Menge zu sehen und zu verarbeiten 🙂

Blick in den Geirangerfjord

Weiter ging es zur nächsten Fähre von Sykkylven nach Magerholm und weiter auf der E39 in Richtung Vestnes, wo es dann auf die Fähre nach Molde ging. Auf der Fahrt nach Bud habe ich bei einem Kiwi Supermarkt noch lebenswichtige Einkäufe erledigt, denn ich hatte endlich meine Tiefkühlbox in Betrieb nehmen können.

lebenswichtige Dinge eingekauft im Kiwi in Malmefjorden

Auf dem Stellplatz des Yachthafens in Bud habe ich mich dann für die Nacht einquartiert. Leider machen die Betreiber es Ausländern nicht sooo einfach zu bezahlen – entweder man nutzt die VIPPS-App (für die man ein norwegisches Bankkonto und eine norwegische Handynummer benötigt) oder man zahlt mit Bargeld (was man im Rest des Landes nicht gebrauchen kann). Gäste mit Boot hingegen können über die App GoMarina zahlen – also habe ich die Optionen in der App so kombiniert, bis ich den passenden Betrag zusammen hatte. Der Hafenmeister kam dann später noch vorbei und bestätigte, dass alles i.O. ist.

Suchbild wo steht Yoda?!

Zum Abendessen gab es noch ein paar Hot Dogs – und dann ging’s ins Bett.

  • Entfernung: 467 km
  • Fahrzeit: 7:48 h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 59,8 km/h
  • Durchschnittsverbrauch: 12,1 l/100 km

Hatte ich eigentlich erwähnt, dass alle Fähren heute batterieelektrisch betrieben wurden? Sagenhaft – die Dinger werden jeweils im Hafen aufgeladen und fahren dann emissionsfrei und recht leise …

Warum wohl trägt die Fähre diesen Namen?!

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