Mittwoch, der 25. Juni 2025
Am Morgen mache ich mich auf die letzten Kilometer zur nordöstlichsten Ecke Norwegens. Irgendwann wechselt der Straßenbelag von Asphalt auf … Dreck. Kurz vor der Grenze dann eine Haltebucht mit einer Infotafel, auf der darauf hingewiesen wird, wie man sich in Grenznähe zu verhalten hat.

Irgendwann geht der Weg direkt am Fluss Jakobselva entlang – die Mitte des Flüsschens ist die Grenze zwischen Norwegen und Russland. Es ist vielleicht irrational, aber ich hatte wirklich ein flaues Gefühl im Magen, als ich da entlang gefahren bin. Auf der gesamten Strecke entlang des Flusses sind auf norwegischer Seite durchgehend Privatgrundstücke mit bewohnten Wohnhäusern.
Im Bereich der Mündung des Flusses finden sich auf beiden Seiten der Grenze Wachtürme und Unterstände zur Beobachtung.
Am Ende der Straße findet sich ein Parkplatz – ich hatte Glück, dass die Übernachtungsgäste der vergangenen Nacht den Platz gerade verließen oder schon verlassen hatten, so dass ich einen prima Platz in der ersten Reihe bekam.
Auf den hinter dem Parkplatz liegenden Felsen bin ich dann noch ein bisschen herumgekraxelt, da sind noch Gebäudereste von Natursteinmauern und vermutlich ein Geschützfundament zu entdecken – und natürlich ein schöner Blick auf den Parkplatz und das Beobachtungsgebäude oben auf dem Berg.

Irgendwie hatte ich keine Lust, direkt wieder weiter zu fahren und mich entschieden, den Tag zu nutzen, um meinen Reisebericht weiter zu schreiben. Die Idee war nicht soooo schlecht, denn der annähernde Sonnenuntergang war durchaus sehenswert 🙂

- Entfernung: 19 km
- Fahrzeit: 25 Minuten
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 45 km/h
- Durchschnittsverbrauch: nicht nachgeschaut
















